Service Achensee FAQ's
Spiralansatz
Harmonisches und flüssiges Erfliegen von enger werdenden
Vollkreisen, ohne zu starkes Sinken, mit anschließendem
fließenden Ausleiten in den Geradeausflug ohne Pendeln.
Spirale
Zügige Einleitung von 360° Kurven mit Sinkwerten
von 8 bis 12 m/s mit fließendem Ausleiten in den Geradeausflug
ohne Pendeln.
Die Spirale erfordert ein äußerst gefühlvolles
Steuern des Gerätes während des gesamten Manövers.
Die Schwierigkeit rührt daher, dass bei einer Erhöhung
der Fluggeschwindigkeit die Steuerwirkung und die Steuerkräfte
deutlich anwachsen, während sie sich bei einer Geschwindigkeitsabnahme
verringern.
Da in der Spirale die Geschwindigkeit mit zunehmender Querlage
wächst, werden auch die Steuerkräfte größer,
die Steuerwege aber kleiner. In der Praxis bedeutet dies,
dass die kurveninnere Steuerleine bei niedriger Fluggeschwindigkeit
(Ein- und Ausleiten) mehr gezogen werden muss als bei hoher
Fluggeschwindigkeit (in der Spirale).
Die schnelle Rotation bei hohen Sinkwerten erschwert die
Überwachung des Luftraumes. Die dabei auftretende G-Belastung
kann Unwohlsein hervorrufen sowie durch mangelnde Durchblutung
der Netzhaut das Gesichtsfeld stark einschränken. Diese
extreme körperliche Belastung kann bis zur Ohnmacht
führen.
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