Namibia II

23.02.2014

Anmerkung: Die Fotos von der Traumreise findet ihr unter dem Text

Traumreise Namibia
(von Cordula für euch geschrieben auf der Rückreise nach Windhoek)

Du kommst in Windhoek an: im Kreis stehend Hüfte an Hüfte spürst du den namibischen Wind.
Dein Eintauchen in Afrika am Holzschnitzermarkt, mit dem Kauf hölzerner Reisebegleiter, ist sofort tief.
Der Gamedrive wird überraschend feucht und die Freude des den Wagen begleitenden Elefanten über den Regen spürbar. Ein Gin Tonic, die ausgelassene Stimmung der Gruppe und das breite Grinsen von Guide Reinhard lassen dich Ankommen.
Ein leckeres Abendessen mit Omajuwapilzen, gutem Rotwein und einem Absacker am Wasserloch erledigen den Rest.

Vorbei an Termitenhügeln und Springböcken geht`s zur Spitzkoppe. Du kaufst handgefertigte Mobiles bei barfüßigen Kindern die sich über die bunten Luftballone freuen. Ein Picknick und ein erfrischendes Bad am Fuße der gewaltigen Spitzkoppe lockern die Fahrt nach Henties Bay auf.
Hier erwarten dich kilometerlange Sandhänge und das Üben und Spielen und Fliegen mit dem Schirm beginnt. Du geniesst den Blick ins knisternde Lagerfeuer und den Amarula.
Meeresrauschen und sanfte Hangklänge wecken dich und du krabbelst aus deinem Dachzelt.
Am Meer entlang geht`s mit einer kurzen Suche nach dem schönsten Rosenquarz nach Swakopmund. Hier empfängt dich eine Stadt deren deutscher Ursprung sich mit Afrika vermischt UND neue Schuhe, ein Hut und: Sand, Sand, Sand

Das harte Training beginnt. Darin findest du alles: Wut, Trauer, Frust, Freude, Stolz, Niederlage, Erfolg, Zufriedenheit, Spass, Weinen und Lachen. Intensive, Kräfte zehrende, anstrengende Tage die dich mit fantastischem Essen abgerundet mit leckerem Dom Pedro müde ins Bett sinken lassen.

Kurz vor dem Tiefschlaf kommen die Bilder der immer grösser werdenden, federnden Schritte an der Düne; der im Sand streifenden Hand; der rot-golden glänzenden Sonne die im Meer versinkt und begleiten dich in der Nacht. Eine überraschend schöne Tour mit dem Quadbike gibt schon einen Geschmack auf das was noch kommt.

Du bist neugierig auf das Abenteuer Wüste. Du schnallst dich im Raketenauto an und die waghalsige Fahrt durch die weiche,  weite unendliche Sandlandschaft lassen dich den Atem anhalten und staunen. Bei der Besprechung der Flugplanung wirst du unruhig: eine Mischung aus Vorfreude und Respekt. Du lässt den Schirm steigen, bist hochkonzentriert, läufst im Sand und fliegst. Der Wind trägt dich an den Dünen entlang. Du traust deinen Augen kaum als ein Schwarm Pelikane auf dich zu fliegt. Zusammen mit Pelikanen fliegen: unfassbar! Da schmeckt der Lunch besonders gut und ist eine gute Stärkung für die rasante Weiterfahrt zur Langen Wand. Als auch hier der Wind passt und du durch die neblig-feuchte Luft über die Dünen gleitest fühlst du dich wie auf dem Mond oder im 7.Himmel. Die warme Dusche, das beste Steak Namibias - frisch von Johnny am glühenden Grill zubereitet - unter dem faszinierendem Sternenzelt lässt dich die Magie des Tages schmecken.

Hangklänge am nebligen Morgen,  ein Spiel für die Sinne, Kaffee – black and strong like Afrika – machen dich wach für den neuen Tag. Wieder darfst du nach anstrengendem Schirmhandling über die Dünen in Sandwich Harbour gleiten.

Klettern am Vogelfederberg, einer Geschichte lauschen im Heim der beiden Geologen, der Blick in den scheinbar unbarmherzigen Kuiseb Canyon, die Fahrt vorbei an Zebras, Straußen, Springböcken zum erfrischenden Pool mit Rock Shandy machen dir die Gegensätze Namibias deutlich.

Dein Schlaf in der Steinhöhle ist tief und schwer.

Apfelkuchen am Morgen wird geteilt mit frechen Spatzen und zitronengelben Webervögeln bevor es zu den roten Dünen geht. Dort empfängt dich Hitze: gleißend intensiv. Die Wanderung zum Hidden Vlei raubt dir Kraft und lässt dich wahrhaftig in der Wüste SEIN. Unwirklich scheint die vom roten Sand umrahmte Lehmpfanne mit den abgestorbenen schwarzen Stämmen und den bunten tanzenden Schirmen.

Auf der Fahrt zur 45 nimmst du deine Begeisterung für die roten Linien und Formen wahr und gleichzeitig steigt die Anspannung. Starker Wind, ein zur Vorsicht mahnendes Briefing bringen dich immer mehr in Erregung. Der Weg zur Düne – konzentriert und allein mit dir. Respekt und innerer Druck lassen der Vorfreude kaum Raum. Der Wind wird schwächer, die Böen lassen nach und du arbeitest dich mit deinem Schirm nach oben. Schon bist du in der Luft: schwerelos. Um so höher du kommst, um so mehr weitet sich der Horizont. Du kannst dich nicht satt sehen an den roten Dünen, der Weite, der untergehenden Sonne und spürst dies in dir. Irgendwann landest du sanft mit einem Geschenk innendrin – dankbar.

Spinat-Mangosalat, Impalasteak und Shiraz holen dich ins hier und jetzt.

Eine kurze Nacht im Zelt. Mit dem sandrutschigen Aufstieg auf die 22 und der aufgehenden Sonne wirst du wach. Du ziehst dein Gurtzeug an, überlegst dir die Flugroute und breitest deinen Schirm aus. Nach einem kurzen Blick zur Windfahne gibst du den notwendigen Impuls: dein Schirm steigt über dich, du läufst in die Luft in den beginnenden Tag. Es ist ruhig, vielleicht hörst du dein Herz pochen und du hast genug Zeit zu spüren, zu sehen und zu geniessen. Du landest mit einem glücklichen Lachen: federleicht!

Das reichhaltige Frühstück schmeckt besonders gut.

Die lange Siesta tut gut und es ist Zeit mit einer Cessna noch weiter oben zu fliegen. Später auf dem Weg zum Sandkasten siehst du den Oryx – den stolzen Krieger friedlich grasen. Du achtest auf den Wind, wünscht ihn dir zum Freund und nicht zum Feind. Mit dem Erlebnis vom Vorabend triffst du für dich bewusst achtsam deine Entscheidung. Wieder wirst du beschenkt: darfst fliegen im weicher werdenden Abendlicht. Atemberaubend die Schönheit der Natur geniessen: eins werden mit dem Schirm.

Ein goldener Sonnenaufgang erleichtert den Abschied. Die lange Fahrt gibt dir die Zeit Erlebtes setzen zu lassen. Springböcke springen über die Straße und es scheint als ob sie rufen: komm bald wieder!

Die letzte Lodge: eine ganz andere Welt mit samtweichen Überraschungen.

Was für eine fantastische Reise geht zu Ende! Wie schön sie miteinander zu teilen!

Ich danke euch von tiefstem Herzen

Hakuna Matata

 

 

Es geht weiter... Namibia die zweite...
Eine wilde Gewitternacht in Windhoek ist unser Separator zwischen der ersten und der zweiten Gruppe.

Wir freuen uns soooo,
dass es eine zweite Runde gibt!

Und hier kommen die täglichen drei schönsten Momente....

11.02.
- Die unglaubliche Freude die ersten Tiere zu sehen.
- Der Gamedrive bei strömendem Regen (es regnet ja nie in Namibia).
- Am Wasserloch sitzen und die Hippos beobachten.
Annette

12.02.
- Getrocknete Mangos essen, ein Genuss der Sinne
- Die Düne runter fahren, der Vertrauenstest
- Abheben aus dem Sand
- Gemeinsam am Feuer sitzen, das Meeresrauschen hören und den Gitarrenklängen lauschen, Extremrelaxen
Peri

13.02.
- Fahrt nach Swakopmund: links endlose Weite - rechts das Meer. Wie eine Fata Morgana erscheinen die ersten Häuser von Swakop. Lecker Frühstück. Shopping Tour.
- An der Düne zeigt Eki uns wie`s geht und hüpft mit dem Schirm in weiten Sprüngen die Düne rauf. Und dann behauptet er auch noch das würde ihm mehr Spass machen als Fliegen. Zum Glück sind wir Anderen noch nicht so weit.
- Zum Abendessen gibt es leckeren Fisch und dann fallen alle todmüde ins Bett.
Hansjörg

14.02.
- Ein unvergesslicher Tag des Fluganfängers der Gruppe: sitze im Sand - verschwitzt, aufgeregt, Herzklopfen bis in die Zehenspitzen, Blick auf die Düne, die ich grad zum ersten Mal, wie ich finde, unglaublich hoch beflogen habe... unbezahlbar, unbeschreibbar, unglaubliche Gefühle!
- Mehrzweck-Wasserflasche: die Wüstendusche von Mann zu Mann,  ohne Worte.
- Mit Don Pedro & co im Vollmondlicht beim italienischen Leuchtturm Witze erzählend schlemmen... - uns gehts gut!
Kathrin

15.02.
- Morgens ist der Wind noch ein bisschen stark und wir packen die Schirme besser wieder ein.
- Danach geht es zum Quad-Fahren durch die Wüstendünen. Einfach nur schön!
- Barfuß Richtung Sonnenuntergang fliegen lässt den Tag zu einem Traum werden.
Markus

16.02.
- Mit dem Rückwärtsstart geht es vorwärts
- Die Düne ist unser Freund
- Wir spielen, spielen und spielen
Boris

17.02.
- Nebel am Morgen an der Düne von Swakopmund deshalb Trainingsstunden an der Düne 7 in Walvish Bay (3 mal selbstständig gestartet)- Rückfahrt hinter der Dünen-Landschaft nach Swakop mit wundervollen Aus- und Einblicken.
- Spätes Mittagessen im Bojo`s Café mit frisch gepressten Säften (Rote Beete mag nicht jeder?!)
- Nachmittagstraining: wundervolle Flüge in die Abendsonne hinein.
Claudia

18.02.
- Die Luft von Sandwich Harbour mit Pelikanen geteilt - unbeschreiblich!
- An der langen Wand im Nebel gesoart: wie wenn ich über dem Mond schwebe.
- Improvisiertes Lager mit Meeresrauschen, Feuerknistern und enendlichem Sternenhimmel: das Leben ist voller Magie.
Cordula

19.02.
- Frühstück in der vernebelten Wüste geniessen.
- Genialer Flug in Sandwich Harbour.
- Mit dem Raketenauto trotz Motorschaden glücklich in Walvish Bay angekommen.
Ralf

20.02.
- Hoppelnder Hase am Vogelfederberg
- Geschichte lauschen in der Höhle der Geologen im Kuiseb
- Rockshandy am Pool

21.01.
- Fotoshooting im Hidden Vlei: einfach perfekte Kulisse
- Düne 45: roter Sand, gelbes Gras, Abendwind... Träume lernen fliegen...welch Glück!
- Ein perfekter Tag - ungeträumt!
Markus

22.02.
- Im Morgenlicht den Sonnenaufgang von Düne 22 aus betrachten und dann, gegen die noch flach stehende Sonne fliegend, zum Frühstück
- 12:30 Pool, heiß, heißer, Sand, Wiese, Schatten, schlafen
- Der letze Flug der Reise: wir schweben vor Düne 45, die Sonne verschwindet langsam, rot leuchtend am Horizont... kitschig wäre untertrieben
Lutz

23.02.
- Cessna-Morgen-Abschiedsflug über die rote Weite
- gemütliche Fahrt mit Ruhe
- kuschelige Überraschungen

 

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Kommentar von stefi | 15.02.2014

Die Bilder sprechen für einen abenteuerlichen Urlaub:-) noch ganz viel Spaß wünscht euch Stefi

Kommentar von Ralf und Anke | 02.03.2014

Wir sind wieder gut Zuhause angekommen und der normale Wahnsinn hat schon wieder Besitz von uns ergriffen.

Danke dass wir durch euch für 14 Tage das Normale mit dem Einzigartigen tauschen konnten.
Ralf & Anke

Kommentar von Markus | 05.03.2014

Cordula und Eki,

vielen Dank für diese Wahnsinns-Traumreise durch Namibia!!
Mit Worten ist diese Tour nicht mehr zu beschreiben!

Zum Glück gibt es die herrlichen Fotos - wer sollte
einem sonst glauben, wie wunderschön es in Afrika war?

Hakuna Matata!

Markus

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