Newsletter der FSA im April - Glück/Unglück - Glückseligkeit

03.04.2021

Ihr lieben Menschen!

„Manchmal braucht es mehr, als ein bisschen Glück!“
(frei nach E.M.)

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Für alle, die mehr Zeit (zum Lesen) haben:
Kürzlich standen wir am Startplatz auf 2.320 Meter.
Die Sonne war soeben aufgegangen und schien mit ihrem magischen, lila orangen Licht in die letzten Ecken
unserer aufgewühlten Herzen.  Was für ein Flug stand uns hier bevor! Fast eine halbe Stunde Gleitflug über
unberührte, wilde Vulkan-Schluchten.
Unsere einzigste Landemöglichkeit: ein abgeschiedener Strand, eingeklemmt zwischen einer 250 Meter hohen,
grünen Steilküste und dem aufgewühlten Atlantik. Dieser schwarze Sand-Streifen, von ungestümen Wellen
bedrängt, zwar nur wenige Meter breit, dafür aber mindestens 300 Meter lang.

Welch Glück! Alle Parameter standen günstig.
Die Windbedingungen am Startplatz waren perfekt, zum ersten Mal in den letzten 4 Monaten!
Auch in sämtlichen Höhen waren Richtung und Stärke uns wohl gesonnen. Die Inversionsschichten
unbedeutend. Selbst die Wolkendecke mit genügend großen Löchern versehen. Und - das alles entscheidende
für unser heutiges Projekt - jetzt war unten Ebbe und wir hätten ein sicheres Zeitfenster von einer Stunde.

Wir waren voll motiviert, willig entschlossen und bereit!

Gleich sollte es losgehen und unsere bunten Schirme würden wie lachende Farbsprenkel
in dieses magische Morgenlicht tanzen.
Dann zog es plötzlich zu - welch Unglück!

Die Cumuli, die beim Aufstieg noch wie eine Schafherde unter Hochdruckeinfluß weit zerstreut friedlich
grasten, schloßen sich zusammen. Die Wolkendecke wurde von Minute zu Minute dichter und dichter.
Sie war zwar gut 1.200 Meter unter uns, aber mindestens 500 m dick. Bei einem Gleitflug, der fast eine halbe
Stunde lang dauern sollte, eine nicht akzeptable Tatsache.

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Für alle, die weniger Zeit haben:
Vor fast der gleichen Situation stehen wir jetzt.
Alles passt, alles ist perfekt.
Wir von der FSA sind voll motiviert, willig entschlossen und bereit!
Überall kündigt sich der Frühling an.
Am Idrosee strecken die Krokus ihre Köpfe weit in die Höhe, um ankommende Sicherheitstrainings-
teilnehmer zu begrüßen.
Selbst der Campingplatz inclusive Restaurant würde für uns öffnen.
Aber wir können nicht starten, die „Pandemie-Wolken“ lassen es nicht zu!

Solange die bestehende Quarantänepflicht bei der Rückreise nach Deutschland besteht,
werden wir keine Trainings stattfinden lassen.

Wir werden es in den nächsten Wochen folgendermaßen handhaben:
2 Tage vor Kursbeginn entscheiden wir, ob das Training stattfindet oder nicht.
Wir geben dem „Corona-Parameter“ genauso viel Bedeutung wie dem Faktor Wetter.
Veröffentlicht wird diese Entscheidung auf unserer Webseite unter News „Aktuelle Infos“.

Wir nehmen es wie es kommt.
Wir sind bereit.
Unser Feuer brennt und
unsere Herzen sind offen.

Vielleicht liegt darin unsere „Glückseligkeit“?

Dies und mehr wünschen wir euch von Herzen,
eure Achenseeeler!

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